Das war's!
Liebe Leser,
das war der Blog von unserer Reise. Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren, vielen Dank für die zahlreichen E-Mails.
Viele Grüße
Gerda und Karsten
In 60 Tagen von Havanna über Las Vegas nach Mexiko Stadt
Liebe Leser,
Auf dem Zocalo weht die riesige mexikanische Fahne. Sie wird jeden Abend um 18 Uhr von einem Wachbatallion eingeholt. Wahrscheinlich, damit sie über Nacht gewaschen und gebügelt werden kann.
Weil viele Leute gerne so eine schöne Fahne haben würden, wird sie unter dem Schutz vieler bewaffneter Menschen eingeholt.
Vor der Kathedrale steht ein verwirrendes Standbild. Ist der Papst mit Maria schwanger? Oder ist der Papst in Wirklichkeit Maria? Oder? Oder?
Papst Johannes Paul der Zweite war der erste Papst, der Mexiko seit der Revolution von 1910 besuchte bzw. besuchen durfte.Mittwoch, den 11. April 2007
Heute ist unser letzter Tag in Mexico. Um 23.45 geht der Flieger in die Heimat. Wir sehen uns!
Montag, den 9. April 2007
Der 24 Tonnen schwere Sonnenstein der Azteken (hinten Mitte) ist die Hauptsehenswürdigkeit des Museums.
Mexiko Stadt bei Ankunft der Spanier. Die Tempelanlagen waren in einen See gebaut und die Stadt war von schwimmenden Gärten umgeben, wo die Azteken ihr Gemüse anbauten. Im Laufe der Zeit versumpfte der See und die Stadt breitete sich bis in die umliegenden Berge aus. Das sumpfige Gelände führte allerdings dazu, dass viele alte Kolonialbauten in Mexiko Stadt langsam absinken.
Ich hatte, glaube ich, schon einmal erwähnt, dass die Spanier über 12.000 Kirchen in Mexiko gebaut haben, richtig? Die Hälfte davon scheint in Mexiko Stadt zu stehen.
Dieser alte Mann bessert seine Rente, falls er überhaupt eine hat, mit Gitarre, äh, Trompetespielen auf.
Käfertaxi, davon gibt es tausende in M.S. Sie inspirieren mich zu folgendem Marty- Scorsese-Film: Travis Bickle, gespielt von Robert DeNiro, lebt mit seiner Frau Jody Foster in Jersey und hat den örtlichen Drogenhandel mit seinem Taxiunternehmen im Griff. Travis jr. (Leonardo DeCaprio) ist mit dem Leben seines Vater nicht einverstanden und gründet mit Hilfe von Herbie einen Käfertaxi-Service, der dem Drogenkartell das leben schwer macht. Der Film würde sowohl die Fans von "Ein toller Käfer", als auch die Filmkunstliebhaber ansprechen und wäre damit ein potentieller Blockbuster und Oscar-Anwärter! Filmproduzenten, bitte melden!Freitag, den 6. April 2007
Hallo Heimat!
Das Museum war einst das Wohnhaus eines reichen Hacienda-Besitzers und das größte private Haus in Merida.
Maya-Skulptur IIIII.Montag, den 2. April 2007
Der Palast des Herrschers. Was mir nicht ganz zu Ende gedacht scheint, denn spätestens wenn man mal einen Brief zur Post bringen muss oder einen Kasten Wasser kauft, wünscht man sich einen ebenerdigen Bungalow.
Chichen Itza hatte ca. 25.000 Einwohner und war bis zum 13. Jahrhundert unserer Zeitrechnung die Hauptstadt des Maya-Reiches.Samstag, den 31. März 2007
Montag, den 26. März 2007
Samstag, den 24. März 2007
Wir wollen mal nicht den falschen Eindruck aufkommen lassen: Zwar reise ich mit drei Gepäckstücken (zwecks Lastenverteilung!), aber selbst mit jetzt vier Stücken schleppe ich erheblich weniger Gewicht mit mir rum als Karsten. Vom Eigengewicht ganz zu schweigen.
Hallo,
Freitag, den 23. März 2007
Typischer Innenhof (Patio) eines typischen mexikanischen Wohnhauses. Die Zimmer gruppieren sich um den Hof. Oft ist es so, dass man von einem Zimmer in das andere nur über den Hof kommt. Das fördert die Kommunikation. Trotz des heissen Klimas ist es in diesen Häusern angenehm kühl. Das ist übrigens das Geburtshaus von Pater Hildago.
Pater Hildago, berühmter Freiheitskämpfer. Läutete 1810 den Kampf um die Unabhängigkeit von Spanien ein.
Der Käfer gehört in Mexiko immer noch zum normalen Strassenbild. Was man von anderen deutschen Automobilen nicht sagen kann. Der Neuwagenmarkt ist fest in der Hand von amerikanischen Pick ups und Japanern.
Säulen. (Gerda meint, zu jedem Bild gehört eine Bildunterschrift. Damit hat sie schon ihre Redakteure und Grafiker genervt.)
Tortilleria. Hier holt die Hausfrau ihre Tortillas, soweit sie sie nicht selber herstellt. Wie man weiss und wie wir mit vollen Backen kauend bestätigen können, ist die mexikanische Küche ohne Tortillas gar nicht vorstellbar.Mittwoch, den 21. März 2007
Hallo,









Samstag, den 17. März 2007
Eine halbe Tonne wiegen die Kampfstiere. Wenn sie in die Arena einlaufen, wissen sie nicht, dass sie innerhalb der nächsten 20 Minuten sterben werden.
Der Picador plaziert sechs Spiesse mit Widerhaken in den Halsmuskeln, damit das Tier den Kopf mehr nach unten hängen lässt.
Je näher der Torrero den Stier um seinen Leib kreisen lässt, desto grösser der Applaus des Publikums.

Die Endphase: Der Stier ist schon sichtlich ermattet. Der Torrero visiert mit seinem Degen eine Stelle im Nacken an.
Die Klinge dringt bis zum Handstück in den Stier ein. Nach 20 bis 30 Sekunden spuckt er Blut, dann brechen die Vorderbeine weg. Doch nicht immer trifft der Matador so genau. Bei manchen Tieren brauchten die Stierkämpfer bis zu fünf Versuche, bis die Klinge endlich tief genug eindrang.
Die Stiere verkauften ihre Haut teuer. Alle drei Matadore wurden mehrfach auf die Hörner genommen. Einer musste gar ins Krankenhaus.

Das Hospicio, 1805 bis 1855 gebaut, ist ein riesiges Areal mit 23 Innenhöfen und war einst ein Waisenhaus. Heute ist es Kunstmuseum für Wechselausstellungen und bekannt für seine Wandmalereien von Jose Clemente Orozco. Orozco zählt neben Diego Rivera und David Siqueiros zu den grössten mexikanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sie schufen die murales, die grossen Wandgemälde, die nach der Revolution von 1910 bis 1920 entstanden.
Die Deckengemälde stammen von 1939 und zeigen die Eroberung des Landes durch die Spanier und die Vernichtung der indianischen Bevölkerung und Kultur.



Donnerstag, den 15. März 2007
Sonntag, den 11. März 2007
Hallo da draussen an den Terminals,
Mittwoch, den 7. März 2007
Morgen früh (Mittwoch) verlassen wir Palm Springs und fahren nach San Diego, wo wir das Auto abgeben. Im San Diego Museum of Art werden wir uns die Anne Leibovitz-Ausstellung anschauen und dann mit der Strassenbahn (wirklich!) nach Tijuana fahren. Gerda freut sich darauf, endlich wieder Spanisch zu reden. Trockengeübt hat sie jetzt fast jeden Morgen mit dem Lehrbuch.
Hans L. vor dem Siegfried, Roy und Leu-Denkmal am Strip. Oder war das gar kein Löwe, sondern ein Tiehscher?
Die kommende Sensation am Strip: Das CityCenter, eine 6-Milliarden-Dollar teure Ansammlung von Hochhäusern mit Casinos, Hotels und Wohnungen, entworfen von der Creme de la Creme der internationalen Architektenszene. Damit soll Las Vegas auch ein Must für designinteressierte Besucher werden. 2008 oder 2009 ist Einweihung.Montag, den 5. März 2007
Samstag, den 3. März 2007
Hallo, ihr Lieben,

Typischer Platz für die Riesen-Wohnmobile der Amis. Meistens haben sie an ihren 12 bis 15 Meter-Gefährten noch einen PKW dranhängen.
Das Death Valley ändert alle paar Meilen seine Ansichten, trotzdem ist eine zusammenhängende Wüstenlandschaft.



Auf solchen Strassen wird der 100 Meilen-Lauf jährlich im Death Valley ausgetragen. Die besten schaffen die Strecke in 25 Stunden.

Zabriski-Point. Wer war zuerst da? Der Punkt oder der Film? Welcher Film? Na, Zabriski-Point von Antononi.



Für Amerika ein Tiefpunkt, für mich ein Höhepunkt: die tiefste Stelle des amerikanischen Kontinents. 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.
Baker besteht nur aus Fast Food-Läden, Tankstellen, Motels und dem Mad Greek, wo es angeblich das beste Gyros in den USA gibt. Irgendwo soll es auch Wohnhäuser geben, haben wir aber nicht gesehen. Da fast alles in Baker 24 Stunden aufhat, brauchen die Leute auch kein Zuhause, sondern arbeiten durch.Mittwoch, den 28. Februar 2007
Ursprünglich war das Spielerzentrum von Las Vegas in der Stadtmitte beheimatet. Aus steuerlichen Gründen zogen immer mehr neue Casinos vor die Stadttore auf den Las Vegas Boulevard. Die Casinos und Hotels in der Stadtmitte verloren immer mehr Kunden bis Mitte der 90er Jahre ein Revitalisierungsprogramm gestartet wurde. Dabei wurde auch die Fremont Street überdacht und mit Millionen von LED-Leuchten ausgestattet. Jeden Abend läuft hier zur vollen Stunde eine Computeranimation über die gesamte Länge der Strasse.
Wenn man in alten Filmen die Neonreklamen von Las Vegas sieht, dann sind die Aufnahmen meistens hier rund um die Fremont Street entstanden. Die Strasse liegt genau am Bahnhof und die Reisenden sind aus der Station mitten in die glitzernde Schlucht (Glitter Gulch) der Spielhöllen gefallen.

Die Hotels und Casinos rund um die Fremont Street haben ihren alten Charme bewahrt und finden immer noch ihr Publikum. Hier die Lobby eines Hotels.Dienstag, den 27. Februar 2007

Werbung für die Elton John-Boutique im Caesars Palace mit dem Hinweis, dass es diesen Laden nur in Las Vegas gibt (Gott sei Dank!)
Jedes Casino, das was auf sich hält, klotzt erst mal hier mitten in der Wüste eine riesige Wasserlandschaft hin.
Kontrastprogramm: Der Blick von unserem Hotelbalkon. (Ich würde mal gerne wissen, was die auf der anderen Seite sehen.)
Eines der wenigen alten Reklameschilder, die es noch am Strip gibt. Die neue Generation setzt auf Videoleinwände und LED-Birnen.
Genau dort waren wir: beim Mud Wrestling. Nach dem ganzen Glitter und Tinnef wollten wir endlich mal wieder Kultur erleben. Demnächst mehr.Samstag, den 24. Februar 2007
Gegen ein kleines Trinkgeld lassen sich diese Elvisse gerne fotografieren. Frage von Gerda: Warum wird eigentlich nur immer die fette Phase im Leben des King nachgestellt?
Künstlicher Himmel über dem künstlichen Markusplatz im Hotel/Casino Venetian. Das ganze ist so gut gemacht, das hat schon was. Das einzige was fehlt, sind Italiener und Tauben.
Gondelfahrt durch einen kleinen Canale Grande. Die Gondeln werden durch Elektomotoren betrieben, der Gondoliere singt italienische Arien und die Fahrgäste müssen sich anschnallen. Das Vergnügen kostet 15 Dollar pro Person. Wer die romantische Fahrt zu zweit geniessen will, muss trotzdem für vier zahlen. Die Gondoliere hatten gut zu tun.Donnerstag, den 22. Februar 2007
Hallo ihr Lieben,
Freitag, der 16. Februar 2007
gibt es erst später. Der Hotspot im Hotel Cohiba ist etwas sehr langsam und mehr als Text schafft das 56kb-Modem wohl nicht.
Montag, der 12. Februar 2007
Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?, könnte ich mit Paulchen Panther fragen. In wenigen Tagen geht es los: Havanna, Las Vegas und dann mit Auto und öffentlichen Verkehrsmittel nach Mexiko Stadt.